Schlagwort-Archive: Yoga

Barfuß, standfest, geerdet

Barfuß heißt nicht kopflos

Gern streife ich immer wieder barfuß durch Parks oder Wälder. Manchmal gehe ich direkt ohne Schuhe aus dem Haus auf einen Barfußspaziergang, manchmal kommt mir spontan die Idee, wenn ich unterwegs bin und ich ziehe mir einfach Schuhe und Strümpfe aus. Wie komme ich darauf?

Barfuß, standfest, geerdet

Barfuß – auffallen um jeden Preis oder warum das Ganze?

Auffallen ist gesichert. Blicke von amüsiert über skeptisch bis „die ist plemplem“ begegnen mir. Kinder vor allem reagieren lautstark und fragen die Eltern, warum ich barfuß gehe. Manchmal werde ich auch angesprochen oder mir wird Zustimmung zuteil.  Doch Auffallen ist ganz gewiss nicht der Hintergrund für mein Tun. Sondern barfuß laufen hat mehrere wertvolle gesundheitliche Effekte.

Barfußlaufen ist seit altersher natürlich und gesund. Das haben wir im Rahmen der Industrialisierung, der sogenannten Zivilisierung und Modeentwicklung nur fast vergessen. Heute ist es oft eher so, dass die Menschen viel zu enges oder viel zu klobiges Schuhwerk tragen, in dem die Füße keinen Halt haben oder gar Schuhe aus ungesundem, Schweiß- und Geruch-treibendem Material.

Als ich noch Bänkerin war, trug ich stets Schuhe. Von morgens bis abends. Selbst noch in der Wohnung oder bei Freunden trug ich Schuhwerk. Und zwar Hauptsache schick und modisch. Erst als ich begann, mich mit Yoga zu beschäftigen, und ich im Unterricht erlebte, wie gut es meinen Füßen tut, wenn wir sämtliche Übungen mit nackten Füßen praktizierten, öffnete ich mich für den natürlichen Gang ohne Schuhe. Ich begann zu Hause so oft wie möglich ohne Haus-Latschen und auch ohne Socken zu laufen.

Ein guter Grip

Bei Autoreifen spricht man von Grip und so ist das mit unseren Füßen und uns auch. Wir entwickeln bessere Standfestigkeit und Stabilität, wenn wir z.B. barfuß Yoga praktizieren. Die Verbindung von den Fußsohlen zum Gleichgewichtsorgan scheint unmittelbarer zu funktionieren. Wir bekommen einen sichereren Stand. Wir sind achtsamer mit unserem Stand und nehmen uns besser wahr, wenn wir barfuß praktizieren. Was wir im Yoga üben, kommt uns im beruflichen und persönlichen Alltag zugute. Mehr Standfestigkeit bedeutet mehr Sicherheit und in der Mitte sein.

Das ist nur ein guter Grund fürs Barfußgehen. Hier kommt ein weiterer.
Erst kürzlich wurde ich angesprochen: „Ach, hast du schöne Füße!“ Das war überraschend für mich, denn vor vielen Jahren sagte ein Fotograf zu mir, dass meine Füße jedenfalls nicht für Shootings geeignet seien. 😉  Aber darauf kommt es bei den meisten Menschen ja auch nicht an. Vielmehr ist es wichtig, dass Füße eine normale Form haben, gesund, kraftvoll und vor allem schmerzfrei sind. Und das habe ich für mich ganz sicher erreicht. Kein Hallux, kein Hammerzeh, kein Fersensporn oder der gleichen.

Außerdem ist es so ein tolles Gefühl, das lange über das Barfußlaufen hinaus anhält. Die Füße sind ganz warm und belebt und ein vitalisierendes Kribbeln steigt bis hoch zu den Knien. Auch die Kälteempfindlichkeit wird immer geringer. Ich habe bemerkt, als ich mich erst einmal dafür geöffnet hatte, immer wieder mal für Momente mit Nackten Füßen im Freien zu stehen und zu gehen, machte mir Kälte immer weniger aus. Mutter Erde selbst fühlt sich eher wärmend an. Also ich musste erst einmal mein gedankliches Eingefroren-Sein aufgeben, um mich für die physische Übertragung der Kraft der Natur zu öffnen.

Barfuß, standfest, geerdet

Erdverbunden

In allen Kulturen lehren uns die Wissenden, dass es gesund ist, barfuß zu gehen. Ich erinnere mich daran, wie wir Teilnehmer bei einem Workshop mit einem uralten Shamanen aus den Anden Perus auf dessen Fußsohlen starrten, die wirklich schwarz von Erde waren. Woraufhin uns der dolmetschende Shamane aufklärte, dass dieser Mann hoch oben im Gebirge der Anden über Stock und Stein barfuß gehe und so gesehen, uns Anden-Erde mit nach Deutschland gebracht habe. Für ihn sei es wichtig, im steten Kontakt mit der guten Kraft von Mutter Erde und vom hiesigen Standpunkt aus auch mit seinem fernen Heimatland zu sein.

Erdung – wofür?

Wenn du einen Garten hast oder hin und wieder deine Blumenkübel bepflanzt, hast du bestimmt schon bemerkt, dass es dir nach dem Werkeln mit der Erde viel besser geht also vorher. Du fühlst dich entspannter und klarer. Selbst Emotionen, die dich vorher belastet haben mögen, Sorgen oder Zweifel sind verflogen oder fühlen sich leichter an, wenn du mit Erde gearbeitet hast. Denn bei der Arbeit mit dem Element Erde, werden  sozusagen ungewünschte Emotionen über die Hände und beim barfuß Laufen eben über die Füße entgiftet. So kommst du wieder zur Ruhe und in deine Mitte. Nicht umsonst zieht es uns zur Entspannung und Erholung in die Natur. Weil die Natur eine transformierende Kraft besitzt. Wenn du barfuß läufst, erhöhst du quasi dein Wohlfühl-Level.

Begeistert treffe ich immer öfter Menschen in Führungspositionen oder Manager-Coaches, die es sich zur Angewohnheit gemacht haben, täglich oder regelmäßig barfuß zu gehen (egal wo in der Welt sie sich gerade aufhalten) oder die Barfußschuhe / Fivefingers Schuhe tragen. In Seminaren werden Manager immer öfter in die Natur und auch auf Barfußpfade geführt. Und das ist wunderbar. Denn wenn sie ihre verantwortungsvollen Aufgaben von einem Punkt der inneren Ruhe und Gelassenheit angehen, können sie diese klug, vorausschauend und umfassend betrachtet umsetzen. Wer selbst aus seiner Mitte heraus agiert, sorgt auch gern dafür, dass es seinen Mitarbeitern gut geht. Denn er weiß, das erhöht die Kreativität, die Motivation und die Produktivität.

Back to nature, back to the roots

Manchmal kommt es vor, dass ich Menschen in meinen Beratungen bitte zu skizzieren, wo sie sich gefühlt befinden. Und zwar im Bezug auf den Grund unter ihren Füßen und ihre Aufgaben sowie zwischenmenschlichen Beziehungen. Was ich zu sehen bekomme, ist Ausdruck für ein Gefühl der Bodenlosigkeit. Den Menschen fehlt die Bodenhaftung, die Erdung. „Ich fühle mich, als hätte ich den Boden unter den Füßen verloren.“ höre ich dann.

Deswegen besteht ein wichtiger Teil meiner Arbeit darin, Menschen mit Hilfe verschiedener Methoden zu erden, um ihnen in ihre gute Kraft zu verhelfen. Denn wenn wir guten Grund unter den Füßen spüren, uns geerdet fühlen, dann fühlen wir uns sicher und kommen wieder in unser Urvertrauen. Wenn wir Urvertrauen haben, dann wissen wir auch, dass es immer weiter geht im Leben. Dann haben Verzweiflung und Unsicherheit keine Chance, sich in uns zu auszubreiten. Wir wissen, dass es eine Lösung, einen Weg für uns gibt, selbst wenn er sich im Moment noch nicht erschließt. Er ist da und wird sich zeigen, mit allen und allem was dazu gehört.

Foto: Porträt Pit Fischer; barfuß selbst Video: selbst

Vital Energetisch Erfolgreich

Janka Pandit

Erfolg auf hoher Schwingungsebene

Erfolg will fröhliche Menschen!

Wie du deine Ziele wirklich erreichen kannst

In diesem Artikel erfährst du:

  • Was Gewahrsein mit Erfolg zu tun hat
  • Welches universelle Gesetz dich zum Erfolg führt
  • Wie du dir selbst von der Bremse trittst und
  • Was du tun kannst, wenn es mal nicht so läuft
  • Ein Erfolgsgeheimnis von Erfolgsmenschen

Vor einiger Zeit machte ich eine Session mit einer Kollegin. Ich brauchte einen Betrachter von außen. Denn ich wollte noch mehr in meine Wirksamkeit kommen, mir selbst von der Bremse treten.

Ihre Botschaft war, ich solle mehr auf mich achten, spazieren gehen, meditieren, zur Ruhe kommen und für mein Wohl sorgen. Was? Noch mehr meditieren und spazieren? Das war für mich frustrierend. Ich kam mir vor wie in Klasse Eins meines Fachgebietes! Denn ich meditiere seit meiner Yoga-Lehrerausbildung 2002 regelmäßig. Ebenso pflege ich eine tägliche Hatha-Yoga-Praxis. Und spazieren gehen muss ich unbedingt, um für meine Kunden, meine Familie und mich gut sein zu können. Also was sollte das Ganze? Ich ging in die Ablehnung.

Erst als einige Zeit ins Land ging und mich verschiedene Ereignisse wach rüttelten, bemerkte ich, wie mich das Leben lehrte, was ich nicht verstehen wollte. Mir gingen Dinge kaputt oder ich vergaß Wichtiges. Ich hatte Schwierigkeiten mit Dienstleistern… Das sollte doch so nicht sein!

Irgendwann dämmerte es mir. Auf mein besseres GEWAHRSEIN kommt es an!

Raus aus dem Tun, rein in das Gewahrsein kommen

In einem längeren Urlaub, als ich das tägliche Tun und Beschäftigt-Sein so richtig losgelassen und mich dem Sein hingegeben hatte, kamen mir Erkenntnisse. Warum lief es bei mir nicht, wie ich das wollte? Weil

  • ich nicht offen und vertrauensvoll für meine Wahrnehmungen gewesen war
  • ich nicht ruhig genug durchs Leben gegangen
  • und besser gewahr gewesen war

Es brauchte erst das richtige Abgeschalten und dem seligen Nichtstun Überlassen, damit ich nach und nach erkannte, dass ich schlicht übersehen hatte, was eigentlich offensichtlich war.

Mir wurde bewusst, wo ich meine Augen verschlossen hatte und immer weiter gemacht hatte wie bisher. Anstatt wichtige Themen mit etwas Abstand zu betrachten. Vielleicht hätte es manches Thema sogar verdient, transzendiert zu werden. Durch die Distanz des Urlaubs war es mir möglich, einprägsame Erkenntnisse und neue Impulse zu bekommen.

Ich erkannte die Barrieren, die ich fallen lassen müsste, um wirksamer, geschmeidiger und erfolgreicher durchs Leben gehen zu können.

  1. Die gute „Bekannte“ Ungeduld
  2. Der Drang, Dinge tun „zu müssen“
  3. Das Gefühl, etwas schaffen „zu müssen“

Von ihnen allen hatte ich mich zu sehr in Anspruch nehmen lassen. Denn solange ich nur beim Erledigen, Abarbeiten, Voraneilen war, bemerkte ich nicht, wo die Stolpersteine auf meinem Weg lagen. Wer mir nicht wohl gesonnen war oder mit wem ich besser anders hätte umgehen sollen. Ich machte dann folgerichtig Erfahrungen, die ich mir mit mehr Gewahrsein erspart haben könnte.

In der Ruhe liegt die Kraft

An sich wissen wir es alle aus weisen Redensarten „In der Ruhe liegt die Kraft“. Die asiatischen Weisheiten sagen uns, dass alles Wissen in uns selbst vorhanden ist. Und das ist wahr. Nur leider tendieren wir immer wieder dazu, ins Hamsterrad zu steigen (Lies dazu auch meinen Artikel Im Hamsterrad der Angst). Wir lassen uns von den tagesaktuellen Anforderungen oder Ideen vereinnahmen, anstatt immer wieder in die Ruhe der Weisheit einzutreten und aus ihr zu schöpfen.

Mit meiner neu gewonnenen Aufmerksamkeit konnte ich im Nachhinein erkennen, wann ich mich zu stark unter Druck gesetzt hatte.

Ich wollte z.B. unbedingt jemanden haben, der mir bei bestimmten Dingen helfen sollte. Dabei schob ich ganz in den Hintergrund gewahr zu sein und  darauf zu achten, was mein erster Eindruck von der Person war. Es war ein unangenehmer, bedrückender Eindruck. Dieser wurde auf diverse Weise immer wieder erneuert und ich wurde sogar von anderen dazu angesprochen. Doch ich stellte mich blind und taub. Ich war fixiert auf „Wie sollte ich alles schaffen, wenn ich diese Hilfe nicht mehr hätte“.  Mit dieser Person erlebte ich dann ein viel größeres Fiasko. Ich stellte fest, dass  sie mich belogen und betrogen hatte.

Meine selbst kreierte Blindheit verschaffte mir diese Erfahrung. Ich hatte aufgrund eines Mangel-Denkens an einem Denkmuster und an Emotionen festgehalten, die mir dann auch Schaden und Mangel bescherten.

Und voila! Jetzt können wir darauf schauen, unter welchen Gesetzmäßigkeiten das Universum funktioniert. Wir können uns nun erschließen, wie wir diese Gesetze nutzen können, um das zu erreichen, was wir uns wünschen.

Erfolg ist deine Wahl

Wenn du Erfolg willst, musst du ihn erst spüren

Wir bekommen, was wir kreieren. So läuft das. Aber was ist damit gemeint?

Du hast das bestimmt schon erlebt, dass du in irgend einem Lebensbereich nicht zufrieden warst. Es schien alles schief zu laufen. Oder du wünschtest dir Veränderung. Vielleicht wusstest du auch einfach, dass es noch besser gehen kann. Immer wieder wälzt du das in deinem Kopf hin und her. Unmerklich richtest du so deine Aufmerksamkeit darauf, wie du dir dein Thema wünschst.

Es gibt das universelle Gesetz der Anziehungskraft. Das bewirkt, dass wir das anziehen, womit wir uns beschäftigen. Dabei reicht es schon, einfach darauf den Fokus zu legen. So beginnt das Universum, die Puzzle-Teile zu aktivieren, die für die Erfüllung deines Vorhabens zusammen gehören.

Und das interessante ist, da es ein Gesetz ist, gilt das sowohl für das, was wir gern wollen genauso wie für das, was wir nicht wollen, aber worauf wir unseren Fokus richten. Sobald wir mit unseren Gedanken und Emotionen auf der einen, positiven, oder anderen, negativen, Seite aktiv sind, bereitet das Leben für uns die Erfüllung vor. Jedoch noch viel wirksamer als die Gedanken sind dabei die Gefühle und Emotionen, die einen Gedanken begleiten. Ein bloßer Gedanke bewirkt weniger als die Emotion, die darin mitschwingt. (Das ist der Grund, warum Affirmationen auch nicht immer Erfolgsgaranten sind.)

Die wahre Anziehungskraft für deinen Erfolg liegt also in dem, was du denkst und wie stark diese Gedanken mit Gefühls- und emotionalen Schwingungen unterlegt sind. Die Intensität ist entscheidend und die Offenheit für neue Möglichkeiten!

In meinem Beispiel hatte ich mich an Mangel-Gedanken gewöhnt. Ich hatte sie gepflegt und mit meiner Angst vor dem Mangel unterlegt. So wurde mir das Resultat in Form eines Desaster und materiellen Verlustes beschert.

Nun hätte ich sagen können „Immer passiert mir das!“ oder „Warum passiert das ausgerechnet mir?“. Dann hätte ich mich weiter runter gezogen. Ich wäre auch noch bei Schuldzuweisungen gelandet, die noch tiefer ziehen. So wird das aber nichts mit dem glücklichen, geschmeidigen und erfolgreichen Leben!

Erfolg sucht fröhliche Menschen!

Erfolg auf hoher Schwingungsebene

Nach dieser wach rüttelnden Erkenntnis ging ich einen anderen Weg. Ich fragte mich lieber, wie es besser werden kann. Das war so eine Art, mich selbst am Schlawittchen zu greifen und aus dem Sumpf zu ziehen. Eine einfache Fragestellung half mir, wieder auf den Weg zu kommen, den ich gehen wollte. Ich begann, mich und mein Denken neu aufzustellen. Mein neuer Gedanke, den ich zu pflegen begann, lautete „Ich vertraue meinen Wahrnehmungen und folge ihnen“. Immer und immer wieder erinnerte ich mich daran, Situationen, Personen und Dinge bewusst wahrzunehmen und meinen inneren Impulsen zu folgen. Das brachte mir interessante neue Erkenntnisse und ich verstand noch besser, wie die Dinge im Leben wirklich zusammenhängen.

Barrieren erkennen und runter fahren

Eine weitere wichtige Übung in dem Zusammenhang ist es, zu überprüfen, welches die Barrieren sind, die uns abhalten richtig voran zu kommen. Und damit meine ich Ansichten, Gewohnheiten und Glaubenssätze.

Welches sind deine Glaubenssätze, unter denen du alles um dich herum einschätzt, be- und oft auch verurteilst? Hier gilt es, aufmerksam in die Reflexion zu gehen. Offenheit und Ehrlichsein sind hierbei unabdingbare und wertvolle Unterstützer! Oft wirken diese Glaubenssätze auf so tiefer, unterbewusster Ebene, dass es nicht leicht ist, sie zu identifizieren, zu löschen oder zu wandeln. Dann sollte ein Betrachter von außen beratend herangezogen werden.

Wenn du wissen möchtest, welche Glaubenssätze es sein können, die es dir nicht erlauben, deine Ziele zu erreichen, sende mir einfach eine E-Mail an energie@jankapandit.com mit deinem Namen unter dem Stichwort „Glaubenssätze“. Ich sende dir eine Liste von Glaubenssätzen, deren Auflösung oder Wandel wertvoll ist, um in den eigenen Erfolgsstrom zu schwimmen.

In meinem Prozess wurde ich mir vieler Gedankengänge gewahr, die gar nicht wirklich meiner Person, meinem Wesen entsprechen. Ich hatte sie irgendwann einmal aufgeschnappt und mir zu eigen gemacht. Mit Mut zum Hinterfragen entdeckte ich so einiges, was ich loslassen, fallen lassen, revidieren oder neu formulieren wollte. Auch das übte ich und übe ich noch immer. Das macht mein Leben leichter. Denn resistente Gedanken, die nicht mir gehören, mich aber in meinem wirklichen ich-Sein einschränkten, fallen vermehrt weg. Und ich öffne mich für neue Möglichkeiten. Möglichkeiten, die ich vorher nie sehen konnte.

Übung macht den Meister

Vielleicht kommt das in diesen Zeilen etwas geschwind daher, aber es gab natürlich auch Aufs und Abs. Das ist eben so, wenn wir Altes hinter uns lassen wollen und uns für etwas Neues entschließen. Aber es lohnt sich dennoch, sich immer wieder aufzurappeln und sich darauf zu besinnen, wo es hin gehen soll! Denn auch Laufen oder Fahrradfahren erlernten wir ja nicht an einem einzigen Tag. Dennoch können wir es heute – ganz leicht. Wichtig ist nur Klarheit darüber zu haben, was wir wirklich wollen. Darauf sollten wir unsere Aufmerksamkeit immer wieder ausrichten. Denn das Universum liefert uns das, was wir im Fokus halten. Sei es positiv oder nicht. Die Anziehungskraft wirkt in jedem Fall.

Insofern stimme ich meiner Kollegin inzwischen aus tiefstem Herzen zu. Es ist wichtig, immer wieder dafür zu sorgen, dass es uns gut geht, dass wir zur Ruhe kommen, achtsam mit uns und unserem Leben sind. Bei mir ging es um das nächste Level. Aber letztlich gilt das immer. So intensive, hoch schwingende Stimmungen wie Klarheit, Gelassenheit und Freude ziehen die schönsten Situationen, Menschen und Dinge in unser Leben, wie wir sie uns kaum vorstellen können. So kann es immer beschwingter weiter gehen.

Glücklicher Weise gibt es Techniken und Methoden, die uns dabei unterstützen, zügig in neue Denk- und Wirkweisen zu kommen. Damit es schneller wieder rund läuft. Diese gebe ich in meinen Beratungen weiter.

Für mich hat sich auf dem Weg vieles aufgetan, was mein Leben bereichert. Die Person, die mir inzwischen hilft, ist genau die, die bestens zu mir passt. Die Harmonie in unserer Familie ist größer geworden, weil ich auch hier achtsamer wurde. Beruflich tun sich Wege auf, die ich bis dahin gar nicht sehen konnte. Für mich ist es richtig, mich mehr auf Gewahrsein einzulassen, als einfach immer weiter zu machen wie bisher.

Was tun, wenn es mal nicht so läuft?

Was ist zu tun, wenn du mal nach unten gerutscht bist und dich wieder in die Stimmungslage versetzen möchtest, mit der du dein gewünschtes Ziel erreichen kannst? Dann können diese Schritte und Impulse hilfreich sein (wähle einfach das Passende für die jeweilige Situation für dich aus):

Sorge aktiv für deine gute Stimmung, für dein Wohlgefühl. Tue etwas dafür, dass es dir besser geht. Wie das gelingen kann? Zum Beispiel durch:

  • Change the topic
    • Versuche, dich für eine Weile auf andere Gedanken zu konzentrieren oder dich mit anderen Dingen zu beschäftigen, das entspannt und gibt Raum für neue Impulse
  • Geh raus aus der Situation
    • Gehe aus Gesprächs- o.a. Situationen raus, die dich runterziehen, belasten und von deinem Ziel entfernen. Finde einen Weg, deine Stimmung nicht weiter absacken zu lassen, sondern wieder nach oben zu bringen. Manchmal hilft z.B. ein kleiner Scherz oder ein Kompliment, um ein Gespräch aufzulockern und neu auszurichten.
  • Schlafen
    • Gehe schlafen, um dein Gedanken-Karussell zu beenden und danach neu durchstarten zu können. Schon ein Powernap genügt. Er gib deinem rationalen Verstand eine Pause und es können sich die Gedanken und Impulse bemerkbar machen, die hilfreich für das Erreichen deiner Interessen sind.
  • Meditiere
    • Nimm dir täglich 15 Min. Zeit, um zur Ruhe zu kommen. Das ist ein sehr wichtiges und wirksames Hilfsmittel. Denn meditieren unterstützt dich dabei, Klarheit zu bekommen über das, was für dich richtig und wichtig ist und was nicht. Du kannst dich sozusagen immer wieder selbst neu sortieren. Darüber hinaus gehst du viel gelassener durch den Tag.
      (Gern gebe ich dir online oder persönlich Meditationsanleitungen bzw. du findest welche auf meiner CD „OM Yoga Praxisanleitung“, die ich dir per MP3 zur Verfügung stelle.)
  • Mach eine Pause
    • Stelle bewusst für den Moment ein, was dich gerade nicht weiterbringt. Gehe spazieren, gehe essen, unternimm etwas mit deinen Kindern oder Freunden, ganz einfach um auf andere, bessere Gedanken und in höhere Stimmungen zu kommen. Später, wenn du besser drauf bist, kannst du dich wieder deinem Thema widmen. Dann aber aus einer höheren Form des Seins, aus einer besseren Stimmung heraus.

Was immer dir hilft, dass du dich besser fühlst, mach es. Denn es führt dich in die richtige Richtung. Alles andere, wie z.B. einfach weiter machen wie bisher, wirft dich zurück.

Tiefpunkte sind Wachmacher

Versuche Tiefpunkte als Indikatoren für das anzusehen, was du wirklich willst. Denn sie bedeuten einfach nur die andere Seite der Medaille. Sie zeigen dir die Seite eines Themas, die du nicht mehr pflegen willst. Aber die lichte Seite existiert auch. Wie soll diese für dich genau aussehen?

Betrachte jeden Tiefpunkt oder die Herausforderungen in deinem Leben als deine Chance für das Bessere! Wähle, aus der Drama-Schlaufe zu gehen. Schüttle dich wie ein nasser Hund und wende oben genannte Empfehlungen an. Gehe neue Wege. Wenn die alten Wege dich bisher nicht ans Ziel gebracht haben. Besinne dich immer wieder darauf, was du wirklich willst und starte neu durch. Übe es einfach, übe, übe, übe. Das führt dich zum Erreichen deiner Vorhaben. Bleibe dran.

Stringenz ist das Geheimnis der Erfolgreichen

In der Stringenz liegt ein Geheimnis der Erfolgreichen. Jede deiner Bemühungen wird belohnt – mit guter Stimmung und Wohlgefühl, mit neuen Erkenntnissen, mit dem Weiterkommen, mit Erfolg! Und wer wollte das nicht, aus Freude und Wohlgefühl heraus erfolgreich sein? Sei du es dir wert!

Foto: Porträt Pit Fischer

Vital Energetisch Erfolgreich

Janka Pandit

Yoga, richtig essen, Vegetarismus, Abnehmen, Fettverbrennung, Ayuveda, gesund, vital

Kann man durch Yoga abnehmen?

Kürzlich meinte jemand zu mir, dass man durch Yoga abnehmen könne, klappe sowieso nicht. Man lese immer wieder Einiges in dieser Richtung…

Ist das wahr?

Ich praktiziere seit 2001 Yoga und lasse zu viel generierte Urlaubs-Kalorien immer durch die richtige Kombination von Übungen purzeln. Um in den Genuss der kompletten Wirkung kommen zu können, sollte Yoga als System verstanden und angewendet werden. Es sind nicht allein die Körperübungen, die uns dabei helfen z. B. unsere Figur aufrechtzuerhalten oder die Wohlfühlfigur zu erreichen, sondern es gehören weitere Elemente dazu.

In meinem, wie in vielen anderen Fällen hat Yoga als komplexes System sogar dazu geführt, dass ich inzwischen tatsächlich mein Leben so führe, wie es mir gut tut, anstatt die Wünsche, Vorstellungen und Denkmuster Anderer zu erfüllen. Zur Lebensleichtigkeit geht’s über den Körper (lies dazu gern meinen Beitrag) und dabei kann das integrale Yoga-System in allen Lebenslagen unterstützen.

Vital Energetisch Erfolgreich

Janka Pandit

Wer mit seiner Yogapraxis ein bestimmtes Ziel verfolgt, wie z.B. durch Yoga abnehmen möchte, der sollte natürlich auch die entsprechenden Übungskombinationen und Anweisungen anwenden. Um abzunehmen, sollten die Asanas (Körperübungen) praktiziert werden, die insbesondere dazu dienen, die Fettverbrennung anzuregen. Sie haben darüber hinaus weitere positive Wirkungen, wie z.B. Stärkung der inneren Organe und natürlich der Muskeln und Gelenke. Viele Aspekte wirken zusammen, wenn wir Asanas praktizieren. Der volle Erfolg stellt sich jedoch ein,  wenn wir auch die anderen Komponenten des Yoga beachten.

Wenn ich, wie gerade jetzt wieder, im Sommer etwas mehr dem italienischen Eis gefröhnt, der Pizza zugesprochen oder etwas häufiger Torte genascht habe und mich von meinem Idealgewicht entfernt habe, dann intensiviere ich Übungen, die der Fettverbrennung dienlich sind. So komme ich innerhalb von kürzester Zeit, das bedeutet innerhalb von 1 bis 2 Wochen wieder zu meinem Wunschgewicht.

In 1 bis 2 Wochen zum Wunschgewicht

Was gehört dazu, um durch Yoga abzunehmen?

Einmal sind es die schon erwähnten Asanas (Körperhaltungen), hinzu kommen Atem- und Reinigungsübungen sowie Bandhas. Auch in der Meditation kann das Vorhaben unterstützt werden. Ebenfalls wichtig ist die Ernährungslehre aus dem Yoga.

Yoga, richtig essen, Vegetarismus, Abnehmen, Fettverbrennung, Ayuveda, gesund, vital

Beginnen wir mit der Ernährung.

Die Yoga Regel für eine ganz generelle gesunde Ernährung lautet 2/4, 1/4 und 1/4.

Was bedeutet das? Im Yoga wird empfohlen, dass wir den Magen zur Hälfte, also zwei Viertel, mit fester Nahrung füllen (der Yogi bevorzugt eine ausgewogene vegetarische Ernährung). Ein Viertel gilt dem Wasser trinken. Hier bevorzugen wir stilles Wasser, um den Körper nicht unmäßig viel Säure zuzuführen. Und das restliche Viertel des Magens sollte leer gelassen werden.

Das ist die Herausforderung. Dass wir nicht bis zum Anschlag futtern, sondern dass wir das, was wir essen, Bissen für Bissen genießen. Dabei sollten wir uns auf das Essen tatsächlich einlassen. Wir sollten uns nicht ablenken durch Lesen, Fernsehen, intensive Gespräche, oder, oder, oder. Ganz der asiatischen Weisheit entsprechend:

„Wenn ich esse, dann esse ich,

wenn ich gehe, dann gehe ich,

wenn ich rede, dann rede ich.“

Als Heilerin finde ich es noch wichtig zu erwähnen, dass auch die Einstellung zu dem was wir essen, eine wichtige Rolle spielt. Also wenn du dich für dein Eis oder deine Torte oder deine Schokolade entschieden hast, dann genieße sie auch! Mach dich frei von Reue, Bedauern oder schlechtem Gewissen. Denn dieser Gram ist es, der erst dein Gewissen und dann deinen Körper beschwert. Wenn du dich entschieden hast, etwas Leckeres, Besonderes zu dir zu nehmen, dann freue dich darüber und darauf. Genieße es in vollen Zügen! Sei ganz in dem Bewusstsein, dass das etwas Wunderbares ist, was dir gut tut. Und wenn du dann gelegentlich Unterstützung brauchst, um ein paar überschüssige Pfunde los zu werden, dann kannst du durch Yoga abnehmen und dir ganzheitlich Gutes tun.

Trikonasana, das Dreieck

Welche Körperübungen sind empfehlenswert?

Viele Übungen gehören in die geregelte Yogapraxis und werden nicht unbedingt als spezielle Übungen zum Abnehmen wahrgenommen. Es sind vielfach recht einfache Übungen, die auch Anfänger praktitzieren können. Um das Feuerzentrum zu aktivieren, bieten sich insbesondere Umkehrübungen an. Hier einige Körperhaltungen, die dir bei der Gewichtsreduktion helfen:

Aus der Rückenlage:
Sarvangasana, der Schulterstand
Halasana, der Pflug
Setu Bandhasana, die Brücke

Yoga, Fettverbrennung, Kalorienreduzierung, Brücke, Setubandhasana, Abnehmen, Wunschgewicht

Yoga Brücke, Setu Bandhasana

Yoga, Abnehmen, Pflug, Halasana, Fettverbrennung, Idealgewicht, Kalorien verbrennen

Yoga Pflug, Halasana

In der Bauchlage:
Dhanurasana (Bogen)
Bhujangasana (Kobra)
Shalabhasana (Heuschrecke)

Shishasana, der Kopfstand

Im Sitzen:
Vajrasana (Fersensitz)
Marichyasana bzw. Matsyanasa (Drehsitz)
Pashimottanasana (vorgebeugt Sitzen)

Im Stehen:
Virabhadrasana (Held)
Utthita-Parshvakonasana (intensive seitliche Winkelstellung)
Verdrehtes Dreieck

Yoga zur Fettverbrennung

Yoga Dreieck-Varianten

Yoga für die Fettverbrennung

Yoga Kopfstand

Yoga zum Abnehmen

Yoga Held-Varianten, Virabhadrasana

Du musst nicht immer alles tun!

Um durch Yoga abnehmen zu können und dein Ziel zu erreichen, musst du nicht immer alle Übungen machen. Falls eine Übung dir so nicht möglich ist, bietet das Yoga System unter seinen tausenden von Übungen glücklicherweise immer Alternativen. Bist du bereits Yoga erfahren, dann stelle dir die Übungen zusammen, die dir gut liegen, die du vor allem gut kannst und kombiniere sie auf jeden Fall mit Atem und Reinigungstechniken. Wenn du bisher unerfahren bist, dann ist es richtig, dich von einem Yogalehrer, einer Yogalehrerin kompetent anleiten zu lassen und die Übungen zu Hause zu wiederholen.

Ich selbst befinde mich gerade wieder in der Phase intensiver Atemübungen, Reinigungstechniken und Fettverbrennungsübungen 🙂 und freue mich darauf, bald wieder die Kilos gepurzelt zu sehen.

Ich wünsche Dir viel Freude und viel Erfolg bei deiner Übung!

Herzlich Janka

Foto: Porträt Pit Fischer, Yoga-Fotos Katrin Taepka, Janka Pandit; Ernährung Fotolia Siluette of a Sportsman