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Allergien & Unverträglichkeiten – Was steckt dahinter?

„Was steckt hinter meiner Unverträglichkeit? Da würde ich wirklich gern dahinter schauen.“

Mit dieser Bitte richtete sich eine junge Frau an mich, die seit Jahren unter Weizen- und Histamin-Unverträglichkeiten lidt, welche sich in allergischen Hautveränderungen äußerten.

Während unseres Termins erfuhr ich in der Verbindung mit ihrer höheren Weisheit, dass es in ihr rumorte, dass ihr Wesen einer ewigen Meckerei überdrüssig ist, sich eingeengt fühlt und dass es sooo müde ist. Hinter all dem lag eine tief verborgene, unterdrückte Wut.

Und es ging nicht nur um Wut, sondern auch um das ständige Bemühen, richtig zu sein – richtig, lieb, artig, gesellschafts- und umweltkonform zu sein. Dass das nicht wirklich möglich ist, sagt uns unser logischer Verstand. Aber Prägungen aus der Vergangenheit, eingeübte oder eingebläute Verhaltensmuster lassen es uns gar nicht wahrnehmen, dass wir uns so verhalten. Jedoch unsere Seele sucht sich in ihrer Qual eine Ausdrucksform. Und sie tut das über den Körper. In diesem Fall über die Unverträglichkeit mit allergischer Reaktion.

Was war zu tun? Im ersten Schritt verhalf ich der Klientin dazu, sich zu erlauben, sogenannte negative Emotionen zu haben und diese ungefiltert zuzulassen. So konnte sie sich erstmals von ihrem einstudierten, kontrollierenden Verhalten lösen. Und das führte zu einem Gefühl der Befreiung.

Im nächsten Schritt konnte ich es ihr ermöglichen, den Mut aufzubringen, sich dem Thema Wut zuzuwenden. Eine Emotion, die sie zutiefst zu verachten schien. Die nicht gelebte Wut aber war die Ursache für ihre Probleme im Verdauungssystem mit Ausdruck auf der Haut. Hier galt es anzusetzen und in die Auflösung zu kommen.

Die Klientin bekam in der Online Beratung die Möglichkeit sich zu erinnern, dass sie ihr Wut-Thema in jüngsten Jahren unterbewusst manifestiert hatte. Denn noch im Kindergartenalter wohnte sie einer Situation bei, in der ein geliebter Mensch in seiner Wut zerstörerisch agierte, um sich zu entlasten.

Sie war geschockt und seitdem war für sie

Wut = Zerstörung = unzulässig/falsch.

Sie unterdrückte also seit Jahrzehnten ihre Wut und das hat ihr Wohlbefinden negativ beeinflusst.

In meiner Beratung gelang es ihr zu erkennen, dass Wut zulassen und ihr Ausdruck verleihen wichtig und befreiend ist. Diese Anerkennung verhalf ihr, mehr und mehr in die von ihr so sehr gewünschte Wahrhaftigkeit zu kommen und sich in ihrer Haut richtig wohl fühlen zu können.

Wut als Ursache für Allergien und Unverträglichkeiten

Wut begegnet mir immer wieder in meinem Beratungen als Ursache für Allergien und Unverträglichkeiten. Aber wie so oft, hilft diese erste Erkenntnis allein nicht weiter. Denn Wut hat verschiedene Ursachen, verschiedene Geschichten und Ausdrucksformen. Erst wenn wir diese aufgedeckt und in die Klärung gebracht haben, kann unsere Seele entspannen und unser System wieder in Harmonie kommen.

Wie bei einem Klienten, der selbst einen Heilberuf ausübt, bewusst lebt, auf sich achtet und dennoch unter Allergie/Asthma litt. Für ihn konnte die Auflösung der Wut nur über das Aufdecken einer speziellen Verbundenheit zu seinem Vater erfolgen. Und er hatte zu erkennen, dass er wütend war, weil er sich innerhalb des gesellschaftlichen Systems so hilflos und missachtet fühlte.

Janka Pandit

Um durch solche Prozesse zu gehen, ist es hilfreich, sich kompetente Unterstützung von außen zu nehmen. Denn oft erlauben es uns unsere eingefahrenen Muster nicht, eine wirklich klare Wahrnehmung zu haben. Wir kommen uns sozusagen nicht selbst auf die Schliche, betrachten uns durch die rosarote Brille oder finden gar nicht den Punkt, wo anzusetzen ist. Ich konnte in meiner Online Beratung den beiden Klienten erfolgreich zur Verfügung stehen, weil ich den notwendigen emotionalen Abstand hatte und klar wahrnehmen  konnte, worum es wirklich geht und was zu tun ist. So konnten beide ihre Themen auflösen und in die Leichtigkeit des Seins finden.

Foto: Fotolia_128390452_L_Minerva Studio, urban-1002149_1920,  Pixabay_1556045, Portraits Pit Fischer

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Janka Pandit

Vergeben ein Weg zum Wandel von Allergie vs. Energie

Vergebung als Weg um Allergien versus Energie zu wandeln

Warum uns Vergebung üben dabei unterstützt, wieder in die eigene Kraft zu kommen

In meinen Beratungen, kommen immer wieder Menschen auf mich zu, die oftmals schon seit sehr langer Zeit unter diversen Allergien oder Unverträglichkeiten leiden. Sie haben bereits viel ausprobiert, um davon los zu kommen. Sie haben Medikamente und ihre Nebenwirkungen kennen gelernt, die Ernährung umgestellt oder angepasst, Cremes und Mittelchen ausprobiert. Dennoch sind die Symptome nur geschwächt oder weiterhin voll aktiv.

Im Rahmen der Beratung kommen wir immer wieder zur Erkenntnis von unterdrückten oder unbewussten Emotionen (siehe dazu meinen Artikel Allergien und Unverträglichkeiten – was steckt dahinter?), die ursächlich mit dem Nicht-Wohl-Sein durch  Allergien/Unverträglichkeiten zusammen hängen. Wenn diese erst einmal bewusst gemacht wurden, können sie aufgelöst oder harmonisiert werden. Doch auch hier gilt es, tiefer zu schauen.

Was sind die Auslöser für diese Emotionen?

Wer oder was hat so be-ein-DRUCKT, dass sich Ereignisse derart in das emotionale Gedächtnis einprägen konnten und heute noch wirken?

Wenn wir im Laufe der Beratungen an diesem Punkt angekommen sind, kommen meist überraschende oder berührende Informationen ans Tageslicht bzw. ins Bewusstsein. Diese  hatten ihren Ursprung z.T. vor sehr langer Zeit. Manchmal sind sie über die Zeit zu ganz generellen Prägungen geworden, die sich im Verhalten der Betroffenen als Ablehnung oder Verurteilung im Denken und Verhalten äußern.

Ablehnung und Verurteilung von … kann hier auch gleich gesetzt werden mit allergisch reagieren auf …

So lehnen manche Frauen unterbewusst Männer ab, weil sie in grauer Vorzeit bestimmte unangenehme Erfahrungen gesammelt haben, an die jedoch bis zu diesem Zeitpunkt keine bewusste Erinnerung möglich war. Sie sind heute sozusagen unterbewusst „Männer-allergisch“. Im realen Leben klappt es dann oft auch nicht oder nur beschwerlich mit einer harmonischen Beziehung zu einem Mann. Diese wird andererseits aber als so erstrebenswert gesehen und herbeigesehnt. Das hört sich an, als würde sich die Katze in den Schwanz beißen. Das tut sie vorerst auch. Aber wenn die ursprüngliche Prägung aufgelöst wird, ist die Lösung für Wohlbefinden und Liebe in Sicht.

Ein anderes Beispiel: dem Mann fehlt buchstäblich die Luft zum Atmen (Pollen-Allergie, Vorstufe von Asthma). Er ist in erdrückenden Familienverhältnissen groß geworden, wo oft ein Elternteil beherrschend auf ihn oder/und die Familie eingewirkt hat. So konnte er sich nicht frei entfalten und nahm die einschränkenden Lebensleitlinien und Glaubenssätze der Autorität/en unterbewusst an, obwohl sie gar nicht zu seiner Persönlichkeit passen. Er lebt sie noch heute aus, obwohl sie mit seinem Leben und seinen Zielen nichts gemeinsam haben. Das sind unterbewusst wirkende Prozesse, die dazu führen, dass er an sich vorbei lebt. Über den Körper und seine Atemlosigkeit wird ihm gezeigt und sozusagen ins Bewusstsein gehoben, dass etwas nicht in Ordnung ist. Erst wenn er sich den Ursachen dafür stellt, kann er sich befreien und sich selbst erkennen und in Wohlgefühl kommen.

Ich vergebe ihnen, denn sie wussten nicht, was sie tun

In meinen Beratungen begleite ich durch diese 6 wichtigen Schritte

  • sich Bewusst zu werden, was nicht in Balance ist
  • zu Verstehen und Zusammenhänge zu erkennen
  • zu akzeptieren was war
  • sich zu entscheiden, was man für sich selbst will
  • aufzulösen und zu harmonisieren und
  • zu vergeben, um in die eigene Kraft zu kommen.

Wer am alten (nunmehr aufgedeckten) Ballast festhält, den Verursachern für sein Leiden immer wieder Groll gegenüber spürt, Wut und Hass empfindet und manchmal sogar pflegt, der ist es, der sich entscheidet, weiter zu leiden. Wer das nicht will, muss neue Schritte gehen.

Für Vergebung öffnen – aber wie?

Um aus diesem Leiden heraus zu kommen, ist es wichtig, sich für Vergebung zu öffnen und Vergebung zu üben.

Ver-GEBEN bedeutet etwas weg zu geben. Ver-GEBEN bedeutet etwas ab zu geben oder auch frei zu lassen.

Dabei geht es nicht darum, Geschehenes ungeschehen machen zu wollen oder Wertungen zu verdrehen. Also z.B. von schlecht in gut oder von falsch in richtig. Nein, darum geht es nicht. Es geht einzig und allein darum, sich selbst von einer viel zu lange getragenen Bürde zu befreien, sich von einer Last zu erleichtern und sich zu erlauben, sein eigenes Leben zu führen. Ein Be-SCHWERDE-freies Leben. Und dazu dient Vergebung.

Oft ist es nicht leicht, vergeben zu können. Oder die Menschen denken oft, dass es nicht leicht sei zu vergeben. Aber zwei Impulse können dabei unterstützen, sich zu öffnen:

  1. das Bewusstsein darüber, dass Vergebung vor allem dem VERGEBENDEN dient
  2. die Klarheit darüber, dass sich die Verursacher des Leidens nicht voll-umfänglich der Konsequenzen ihres Tuns bewusst waren (denn wenn sie es wahrhaftig gewesen wären, hätten sie sich anders verhalten)

Es gibt verschiedene Wege um zu vergeben, es gibt Übungen, die Vergebung ermöglichen und erleichtern. In meinen Beratungen erlebe ich, wie Menschen, die vorher die Verkrampfungen, Anspannungen, Belastungen und Erschöpfung in ihrem Leben körperlich gespürt haben, wieder in ihre Kraft und gute Energie kommen, wenn sie sich erlaubt haben zu vergeben. Sie haben Ballast abgeworfen, sich und ihr Leben somit erleichtert.

Es ist also möglich zu vergeben, wenn man sich für sich selbst auf den Weg begeben hat und nach Leichtigkeit, Wohlgefühl und Freude für sich strebt. Ein befreiender Weg, der so viel mehr Lebensqualität in sich birgt! Er lohnt sich und ist heute so einfach begehbar. Wir können uns  z.B. einfach online treffen.

Janka Pandit

Foto: Pixabay Radoan Tanvir Sunset; Porträts Pit Fischer; Video selbst

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Janka Pandit