Archiv des Autors: Jens Haberland

Barfuß heißt nicht kopflos

Immer wieder streife ich gern barfuß durch Parks oder Wälder. Manchmal gehe ich direkt ohne Schuhe aus dem Haus auf einen Barfußspaziergang, manchmal kommt mir spontan die Idee, wenn ich unterwegs bin und ich ziehe mir einfach Schuhe und Strümpfe aus.

Auffallen um jeden Preis? Oder warum das Ganze?

Auffallen ist gesichert. Blicke von amüsiert über skeptisch bis „die ist plemplem“ begegnen mir. Kinder vor allem, ragieren lautstark und fragen die Eltern, warum ich barfuß gehe. Manchmal werde ich auch gefragt oder mir wird Zustimmung zuteil.  Doch Auffallen ist ganz gewiss nicht Hintergrund für mein Tun. Sondern barfuß laufen hat mehrere wertvolle Effekte.

Barfußlaufen ist seit altersher natürlich und gesund. Das haben wir im Rahmen der Industrialisierung, der sogenannten Zivilisierung und Modeentwicklung nur fast vergessen. Heute ist es oft eher so, dass die Menschen viel zu enges oder viel zu klobiges Schuhwerk tragen oder gar Schuhe aus ungesundem, Schweiß- und Geruch-treibendem Material.

Als ich noch Bänkerin war, trug ich stets Schuhe. Von morgens bis abends. Selbst noch in der Wohnung oder bei Freunden trug ich Schuhwerk. Erst als ich begann, mich mit Yoga zu beschäftigen, und ich im Unterricht erlebte, wie gut es meinen Füßen tut, wenn wir sämtliche Übungen mit nackten Füßen praktizierten, öffnete ich mich für den natürlichen Gang ohne Schuhe. Ich begann, zu Hause so oft wie möglich ohne Haus-Latschen und auch ohne Socken zu laufen.

Ein guter Grip

Bei Autoreifen spricht man von Grip und so ist das mit uns auch. Wir entwickeln bessere Standfestigkeit und Stabilität, wenn wir z.B. barfuß Yoga praktizieren. Die Verbindung von den Fußsohlen zum Gleichgewichtsorgan scheint unmittelbarer zu funktionieren. Wir bekommen einen sichereren Stand. Wir sind achtsamer mit unserem Stand und nehmen uns besser wahr, wenn wir barfuß praktizieren. Was wir im Yoga üben, kommt uns im beruflichen und persönlichen Alltag zugute. Mehr Standfestigkeit bedeutet mehr Sicherheit und Mitte.

Das ist nur ein guter Grund fürs Barfußgehen. Hier kommt ein weiterer.
Erst kürzlich wurde ich angesprochen: „Ach, hast du schöne Füße!“ Das war überraschend für mich, denn vor vielen Jahren sagte ein Fotograf zu mir, dass meine Füße jedenfalls nicht für Shootings geeignet seien. 😉 Aber darauf kommt es bei den meisten Menschen ja auch nicht an. Vielmehr ist es wichtig, dass Füße eine normale Form haben, gesund, kraftvoll und vor allem schmerzfrei sind. Und das habe ich für mich ganz sicher erreicht. Kein Hallux, kein Hammerzeh, kein Fersensporn oder der gleichen.

Erdverbunden

In allen Kulturen lehren uns die Wissenden, dass es gesund ist, barfuß zu gehen. Ich erinnere mich daran, wie wir Teilnehmer bei einem Workshop mit einem uralten Shamanen aus den Anden Perus auf dessen Fußsohlen starrten, die wirklich schwarz von Erde waren. Woraufhin uns der dolmetschende Shamane aufklärte, dass dieser Mann hoch oben im Gebirge der Anden über Stock und Stein barfuß gehe und so gesehen, uns Anden-Erde mit nach Deutschland gebracht habe. Für ihn sei es wichtig, im steten Kontakt mit der guten Kraft von Mutter Erde und vom hiesigen Standpunkt aus auch mit seinem fernen Heimatland zu sein.

Erdung – wofür?

Wenn du einen Garten hast oder hin und wieder deine Blumenkübel bepflanzt, hast du bestimmt schon bemerkt, dass es dir nach dem Werkeln mit der Erde viel besser geht also vorher. Du fühlst dich entspannter und klarer. Selbst Emotionen, die dich vorher belastet haben mögen, Sorgen oder Zweifel sinc verflogen oder fühlen sich leichter an, wenn du mit Erde gearbeitet hast. Denn bei der Arbeit mit dem Element Erde, werden  sozusagen ungewünschte Emotionen über die Hände und beim barfuß Laufen eben über die Füße entgiftet. So kommst du wieder zur Ruhe und in deine Mitte. Nicht umsonst zieht es uns zur Entspannung und Erholung in die Natur. Weil die Natur eine transformierende Kraft besitzt. Wenn du barfuß läufst, erhöhst du quasi dein Wohlfühl-Level.

Begeistert treffe ich immer öfter Menschen in Führungspositionen oder Manager-Coaches, die es sich zur Angewohnheit gemacht haben, täglich oder regelmäßig barfuß zu gehen (egal wo in der Welt sich sich gerade aufhalten) oder die Barfußschuhe / Fivefingers Schuhe tragen. In Seminaren werden Manager immer öfter in die Natur und auch auf Barfußpfade geführt.

Back to nature, back to the roods

Manchmal kommt es vor, dass ich Menschen in meinen Beratungen bitte zu skizzieren, wo sie sich gefühlt befinden. Und zwar im Bezug auf den Grund unter ihren Füßen und ihre Aufgaben sowie zwischenmenschlichen Beziehungen. Was ich zu sehen bekomme, ist Ausdruck für ein Gefühl der Bodenlosigkeit. Den Menschen fehlt die Bodenhaftung, die Erdung. „Ich fühle mich, als hätte ich den Boden unter den Füßen verloren.“ höre ich immer wieder.

Deswegen besteht ein wichtiger Teil meiner Arbeit darin, Menschen mit Hilfe verschiedener Methoden zu erden, um ihnen in ihre gute Kraft zu verhelfen. Denn wenn wir guten Grund unter den Füßen spüren, uns geerdet fühlen, dann fühlen wir uns sicher und kommen wieder in unser Urvertrauen. Wenn wir Urvertrauen haben, dann wissen wir auch, dass es immer weiter geht im Leben. Dann haben Verzweiflung und Unsicherheit keine Chance, sich in uns zu auszubreiten. Wir wissen, dass es eine Lösung, einen Weg für uns gibt, selbst wenn er sich im Moment noch nicht erschließt.

Vergeben ein Weg zum Wandel von Allergie vs. Energie

Vergebung als Weg um Allergien versus Energie zu wandeln

Warum uns Vergebung üben dabei unterstützt, wieder in die eigene Kraft zu kommen

In meinen Beratungen, kommen immer wieder Menschen auf mich zu, die oftmals schon seit sehr langer Zeit unter diversen Allergien oder Unverträglichkeiten leiden. Sie haben bereits viel ausprobiert, um davon los zu kommen. Sie haben Medikamente und ihre Nebenwirkungen kennen gelernt, die Ernährung umgestellt oder angepasst, Cremes und Mittelchen ausprobiert. Dennoch sind die Symptome nur geschwächt oder weiterhin voll aktiv.

Im Rahmen der Beratung kommen wir immer wieder zur Erkenntnis von unterdrückten oder unbewussten Emotionen (siehe dazu meinen Artikel Allergien und Unverträglichkeiten – was steckt dahinter?), die ursächlich mit dem Nicht-Wohl-Sein durch  Allergien/Unverträglichkeiten zusammen hängen. Wenn diese erst einmal bewusst gemacht wurden, können sie aufgelöst oder harmonisiert werden. Doch auch hier gilt es, tiefer zu schauen.

Was sind die Auslöser für diese Emotionen?

Wer oder was hat so be-ein-DRUCKT, dass sich Ereignisse derart in das emotionale Gedächtnis einprägen konnten und heute noch wirken?

Wenn wir im Laufe der Beratungen an diesem Punkt angekommen sind, kommen meist überraschende oder berührende Informationen ans Tageslicht bzw. ins Bewusstsein. Diese  hatten ihren Ursprung z.T. vor sehr langer Zeit. Manchmal sind sie über die Zeit zu ganz generellen Prägungen geworden, die sich im Verhalten der Betroffenen als Ablehnung oder Verurteilung im Denken und Verhalten äußern.

Ablehnung und Verurteilung von … kann hier auch gleich gesetzt werden mit allergisch reagieren auf …

So lehnen manche Frauen unterbewusst Männer ab, weil sie in grauer Vorzeit bestimmte unangenehme Erfahrungen gesammelt haben, an die jedoch bis zu diesem Zeitpunkt keine bewusste Erinnerung möglich war. Sie sind heute sozusagen unterbewusst „Männer-allergisch“. Im realen Leben klappt es dann oft auch nicht oder nur beschwerlich mit einer harmonischen Beziehung zu einem Mann. Diese wird andererseits aber als so erstrebenswert gesehen und herbeigesehnt. Das hört sich an, als würde sich die Katze in den Schwanz beißen. Das tut sie vorerst auch. Aber wenn die ursprüngliche Prägung aufgelöst wird, ist die Lösung für Wohlbefinden und Liebe in Sicht.

Ein anderes Beispiel: dem Mann fehlt buchstäblich die Luft zum Atmen (Pollen-Allergie, Vorstufe von Asthma). Er ist in erdrückenden Familienverhältnissen groß geworden, wo oft ein Elternteil beherrschend auf ihn oder/und die Familie eingewirkt hat. So konnte er sich nicht frei entfalten und nahm die einschränkenden Lebensleitlinien und Glaubenssätze der Autorität/en unterbewusst an, obwohl sie gar nicht zu seiner Persönlichkeit passen. Er lebt sie noch heute aus, obwohl sie mit seinem Leben und seinen Zielen nichts gemeinsam haben. Das sind unterbewusst wirkende Prozesse, die dazu führen, dass er an sich vorbei lebt. Über den Körper und seine Atemlosigkeit wird ihm gezeigt und sozusagen ins Bewusstsein gehoben, dass etwas nicht in Ordnung ist. Erst wenn er sich den Ursachen dafür stellt, kann er sich befreien und sich selbst erkennen und in Wohlgefühl kommen.

Ich vergebe ihnen, denn sie wussten nicht, was sie tun

In meinen Beratungen begleite ich durch diese 6 wichtigen Schritte

  • sich Bewusst zu werden, was nicht in Balance ist
  • zu Verstehen und Zusammenhänge zu erkennen
  • zu akzeptieren was war
  • sich zu entscheiden, was man für sich selbst will
  • aufzulösen und zu harmonisieren und
  • zu vergeben, um in die eigene Kraft zu kommen.

Wer am alten (nunmehr aufgedeckten) Ballast festhält, den Verursachern für sein Leiden immer wieder Groll gegenüber spürt, Wut und Hass empfindet und manchmal sogar pflegt, der ist es, der sich entscheidet, weiter zu leiden. Wer das nicht will, muss neue Schritte gehen.

Für Vergebung öffnen – aber wie?

Um aus diesem Leiden heraus zu kommen, ist es wichtig, sich für Vergebung zu öffnen und Vergebung zu üben.

Ver-GEBEN bedeutet etwas weg zu geben. Ver-GEBEN bedeutet etwas ab zu geben oder auch frei zu lassen.

Dabei geht es nicht darum, Geschehenes ungeschehen machen zu wollen oder Wertungen zu verdrehen. Also z.B. von schlecht in gut oder von falsch in richtig. Nein, darum geht es nicht. Es geht einzig und allein darum, sich selbst von einer viel zu lange getragenen Bürde zu befreien, sich von einer Last zu erleichtern und sich zu erlauben, sein eigenes Leben zu führen. Ein Be-SCHWERDE-freies Leben. Und dazu dient Vergebung.

Oft ist es nicht leicht, vergeben zu können. Oder die Menschen denken oft, dass es nicht leicht sei zu vergeben. Aber zwei Impulse können dabei unterstützen, sich zu öffnen:

  1. das Bewusstsein darüber, dass Vergebung vor allem dem VERGEBENDEN dient
  2. die Klarheit darüber, dass sich die Verursacher des Leidens nicht voll-umfänglich der Konsequenzen ihres Tuns bewusst waren (denn wenn sie es wahrhaftig gewesen wären, hätten sie sich anders verhalten)

Es gibt verschiedene Wege um zu vergeben, es gibt Übungen, die Vergebung ermöglichen und erleichtern. In meinen Beratungen erlebe ich, wie Menschen, die vorher die Verkrampfungen, Anspannungen, Belastungen und Erschöpfung in ihrem Leben körperlich gespürt haben, wieder in ihre Kraft und gute Energie kommen, wenn sie sich erlaubt haben zu vergeben. Sie haben Ballast abgeworfen, sich und ihr Leben somit erleichtert.

Es ist also möglich zu vergeben, wenn man sich für sich selbst auf den Weg begeben hat und nach Leichtigkeit, Wohlgefühl und Freude für sich strebt. Ein befreiender Weg, der so viel mehr Lebensqualität in sich birgt! Er lohnt sich und ist heute so einfach begehbar. Wir können uns  z.B. einfach online treffen.

Janka Pandit

Foto: Pixabay Radoan Tanvir Sunset; Porträts Pit Fischer; Video selbst

Vital Energetisch Erfolgreich

Janka Pandit

Emotionen und ihre Wirkungen auf die Gesundheit

Im Hamster-Rad der Angst

Wie die Angst davor, etwas falsch zu machen, plötzlich und unvermittelt hochkommen und das Leben durcheinander rütteln kann

Während einer Partnerübung im Yoga-Unterricht halfen wir uns gegenseitig, um gut in die Öffnung des Brustkorbes zu kommen. Ich übte gemeinsam mit einer Teilnehmerin. Als es daran ging, dass sie mir hilft, machte sie sich schwungvoll daran, meine Ellenbogen hinter dem Rücken zusammen zu drücken. Dieses Tempo bekam jedoch meinem Schultergelenk gar nicht, deshalb stoppte ich sie und bat darum, sanfter vor zu gehen.

Die Teilnehmerin reagierte völlig geschockt darüber, dass sie etwas falsch getan haben könnte. Sie entschuldigte sich hastig und war regelrecht aus ihrem Gleichgewicht geraten. Selbst die Tränen stiegen ihr in die Augen und Unsicherheit machte sich bei ihr breit.

Es war noch gar nichts passiert, dennoch – die Angst, dass sie etwas falsch gemacht haben könnte, warf sie aus der Bahn.

Glücklicher Weise war die Yoga-Stunde lang genug, um diese verunsichernde, lähmende Energie wieder durch Übungen, Atmung und Meditation für diesen Tag zu transformieren. Aber nur für diesen Moment. Denn bei nächster, ähnlicher Gelegenheit wird die Angst wieder hoch kommen.

Woher rührt die Angst etwas falsch zu machen?

Warum gerät man manchmal so schnell aus dem Gleichgewicht?

Das ist es, woran ich mit den Menschen arbeite, die zu mir in die Beratung kommen.
Wir decken alte, unterbewusst arbeitende Erfahrungs-Muster auf, die sich so oder ähnlich ihre Bahn brechen.

Situationen, die meine Klienten vor langer Zeit traumatisiert haben, die sie verunsicherten und die sich nun mit Macht aus den Tiefen ihrer Erfahrungen melden, machen wir bewusst. Alte Erschütterungen, die sie immer wieder erfassen und wo sie heute nicht begreifen, was eigentlich los ist, lösen wir auf und harmonisieren wir. Auch die daraus entstandenen Verhaltens- und „Hilfs“-muster kommen auf diesem Weg ins Bewusstsein und können verändert werden.

Und dann geht es daran, eine neue, positive Ausrichtung vorzunehmen und bewusst zu etablieren.

Dadurch kommen die Menschen ganz grundsätzlich in Harmonie aus dem Innen heraus. Sie leben mit mehr Gelassenheit und Leichtigkeit. Solch ein kleines Erlebnis hat dann keine Kraft mehr, sie durcheinander zu bringen.

Wenn du in deinem Leben Momente kennst, wo du Angst hast, etwas falsch zu machen und dadurch ganz aus der Ruhe kommst, lade ich dich ein, gemeinsam mit mir diese Angst aufzulösen und zu entmachten.
Unseren Beratungs-Termin können wir persönlich, per Skype oder per Telefon haben.
Du erreichst mich ganz einfach über Telefon +49 30 9853 2727 oder über Facebook, LinkedIn oder Xing.

Foto: Pixabay 3dman_eu; Porträt Pit Fischer

Vital Energetisch Erfolgreich

Janka Pandit